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Katholische Pfarrei Herz Jesu

Herz-Jesu-Kirche: Fehrbelliner Str. 99,
Hofeingang: Schönhauser Allee 182,
10119 Berlin Mitte / Prenzlauer Berg

St. Adalbert-Kirche: Torstraße 168, 10115 Berlin

Vereint im Gebet und in der Hoffnung. Neue Wege um zusammen zu beten (Stand 18.03.2020)

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Schwestern und Brüder im Glauben,

Gestern am frühen Nachmittag erschien eine Notiz des Pressesprechers unseres Erzbistums. Unter den übermittelten Anweisungen war folgende: „Kirchen sollen geöffnet werden, solange dies von den zuständigen Behörden nicht untersagt wird. Priester und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen für Gespräche in den Kirchen zur Verfügung stehen“.

Getreu unserem Wunsch, unsere Kirche zugänglich zu halten, und auf der Grundlage dieses Absatzes freuen wir uns, folgendes anbieten zu können:
– Auf dem Heimweg von der Arbeit, vom Supermarkt oder der Apotheke (usw.) haben Sie die Möglichkeit, in Ihre Kirche zu kommen. Täglich von 18 bis 19 Uhr wird es möglich sein, zu kommen um zu beten, eine Kerze anzuzünden, usw. Ein Priester wird für dringende Fälle zur Verfügung stehen, ansonsten werden wir Seelsorgegespräche bevorzugt telefonisch durchführen.

– Sonntags wollen wir um 10.30 Uhr die Messe feiern, die von der Orgel begleitet wird. Diese können Sie per „Streaming“ zu Hause mitverfolgen. Wenn alles gut geht, werden wir schon an diesem Sonntag beginnen.
Nach der Messe wird unser Angebot der “offenen Kirche”, das seit Beginn der Fastenzeit stattfindet, wie gewohnt mit einer Rotation bis 16 Uhr fortgesetzt. Natürlich sollte das Öffnen der Kirchen in den nächsten Tagen verboten werden oder eine allgemeine Ausgangssperre verhängt werden, wird auch unsere Kirche geschlossen bleiben.

– Weitere Vorschläge werden Ihnen im Laufe der Woche unterbreitet. Zum Beispiel das Teilen eines kurzen Kommentars zu den Lesungen des Tages und von Texten zur geistlichen Stärkung.

– Wir werden noch klären wie wir die am stärksten gefährdeten Menschen, z.B. Senioren, die Hilfe beim Einkaufen usw. benötigen, unterstützen können. Es ist wichtig, sie nicht durch Besuche anzustecken. Bitte teilen Sie uns mit, wer bedürftig ist, und auch, wer helfen kann. Wir werden über Lösungen nachdenken und Sie darüber informieren.

Soweit zur aktuellen Lage. Lassen Sie uns im Gebet vereint bleiben, mit unseren Augen auf Christus gerichtet. Das gestrige Evangelium (Mt 18, 21-35) sprach von Vergebung. Wahrscheinlich werden wir sie besonders in diesen ungewöhnlichen Tagen der Quarantäne brauchen, in denen wir ein wenig eingeengt sind. “Konfrontiert” miteinander und mit uns selber werden wir lernen müssen, unser Zusammenleben neu zu erfinden, damit unser Alltag nicht eintönig und anstrengend wird.

Möge der Herr selbst, die Quelle der Barmherzigkeit, uns helfen, durch diese herausfordernde Zeit in geschwisterlicher Gemeinschaft und Liebe zu gehen. Shalom Ihnen allen!

Vereint im Gebet und in der Hoffnung

Berlin, 18.03.2020.
Ihr Pater Serge Armand KOUAMÉ CN,
Pfarradministrator.

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