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Katholische Pfarrei Herz Jesu

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Montag der 3. Osterwoche

Heute aus den Texten des Festes des hl. Petrus Casinius: 1 Korinther, 2,1- 10a und Matthäus 5,13-19 

Paulus spricht von der Verkündigung der frohen Botschaft. Er erwähnt die menschliche Weisheit und die Weisheit Gottes. Die Weisheit Gottes, die sich durch den Tod Jesu offenbart hat, konnte nicht von den Menschen angenommen werden. Das Leiden und der Tod Jesu waren aus menschlichen Sicht ein Scheitern, ein Unsinn, eine Verrücktheit. Und doch ist für uns Christen das Kreuz Jesu ein Symbol des Sieges geworden. Die Weisheit Gottes besteht darin, dass das Böse in der Welt durch die vollkommene Liebe Jesu überwunden ist. Jesus hat das Böse konfrontiert, er hat nicht versucht sein eigenes Leben zu retten, er hat gekämpft für uns und hat diesen Kampf mit einen hohen Preis gewonnen, mit seinem Leben. Aber der Böse, der dachte, dass er mit dem Tod Jesus gewinnen wird, hat eigentlich alles verloren: durch seine Hingabe, durch sein Aufnehmen des Bösen im eigenen Leib, ohne sich mit Hass und Gewalt zu wehren, hat Jesu alles verwandelt, selbst den Tod.

Wir können beten, dass Gott uns immer wieder seine Weisheit schenkt, dass er uns in seine Logik einführt. Das ist machmal ganz anders als die menschliche Weisheit, die immer auch versucht den Leid zu vermeiden, auch wenn es machmal gar nicht anders geht.

Pater Christophe

 

Apostelgeschichte 6,8-15.

In jenen Tagen tat Stephanus, voll Gnade und Kraft, Wunder und große Zeichen unter dem Volk.
Doch einige von der sogenannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und Alexandriner und Leute aus Zilizien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten;
aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen.
Da stifteten sie Männer zu der Aussage an: Wir haben gehört, wie er gegen Mose und Gott lästerte.
Sie hetzten das Volk, die Ältesten und die Schriftgelehrten auf, drangen auf ihn ein, packten ihn und schleppten ihn vor den Hohen Rat.
Und sie brachten falsche Zeugen bei, die sagten: Dieser Mensch hört nicht auf, gegen diesen heiligen Ort und das Gesetz zu reden.
Wir haben ihn nämlich sagen hören: Dieser Jesus, der Nazoräer, wird diesen Ort zerstören und die Bräuche ändern, die uns Mose überliefert hat.
Und als alle, die im Hohen Rat saßen, auf ihn blickten, erschien ihnen sein Gesicht wie das Gesicht eines Engels.

Psalm 119(118),23-24.26-27.29-30.

Wenn auch Fürsten gegen mich beraten:
dein Knecht sinnt nach über deine Gesetze.
Deine Vorschriften machen mich froh;
sie sind meine Berater.

Ich habe dir mein Geschick erzählt, und du erhörtest mich.
Lehre mich deine Gesetze!
Lass mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen,
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.

Halte mich fern vom Weg der Lüge;
begnade mich mit deiner Weisung!
Ich wählte den Weg der Wahrheit;
nach deinen Urteilen hab’ ich Verlangen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 6,22-29.

In jener Zeit sah die Menge, die am anderen Ufer des Sees geblieben war, dass nur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, dass Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass die Jünger allein abgefahren waren.
Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.
Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus.
Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?
Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.
Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?
Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.