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Katholische Pfarrei Herz Jesu

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Mittwoch, der 4. Osterwoche

Das Thema der heutigen Lesungen ist Sendung. Barnabas und Saulus (Paulus) sind “vom heiligen Geist ausgesandt” nachdem sie auch vom Heiligen Geist ausgewählt wurden. Die Christen aus Antiochia fasteten und beteten, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.
Jesus spricht von dem , der ihn gesandt hat. “Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.” Er spricht auf von der Auftrag den er vom Vater bekommen hat. Sein Auftrag besteht darin, die Welt zu retten, ewiges Leben zu vermitteln.
Es ist eine grosse Kraft, wenn man sich ausgesandt weiss. Man hat sich nicht selbst ausgesandt, sondern von anderen einen Auftrag bekommen. Das ist dann nicht “mein Ding”, es ist etwas was mit anvertraut ist und ich muss mit Verantwortung damit umgehen. Aber ich bekomme auch dazu die Standgnade. Gott befähigt die, die er ruft. Er gibt ihnen Kraft, Inspiration, Freude, Mut, Frieden…. weil es um sein Werk geht und nicht um etwas was die Menschen sich selber ausgesucht haben.
So ist es auch wichtig für uns, zu wissen, dass Gott uns etwas anvertraut hat. Dass wir in die Situation wo wir uns befinden, Gott uns ausgesandt hat. Durch die Taufe, sind wir alle ausgesandt, Zeugen Gottes in unserer Umgebung, in diese Welt hinein zu sein.

Apostelgeschichte 12,24-25.13,1-5a.

In jenen Tagen wuchs das Wort des Herrn und breitete sich aus.
Nachdem Barnabas und Saulus in Jerusalem ihre Aufgabe erfüllt hatten, kehrten sie zurück; Johannes mit dem Beinamen Markus nahmen sie mit.
In der Gemeinde von Antiochia gab es Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, Luzius von Zyrene, Manaën, ein Jugendgefährte des Tetrarchen Herodes, und Saulus.
Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Wählt mir Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie mir berufen habe.
Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.
Vom Heiligen Geist ausgesandt, zogen sie nach Seleuzia hinab und segelten von da nach Zypern.
Als sie in Salamis angekommen waren, verkündeten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden. Johannes hatten sie als Helfer bei sich.

Psalm 67(66),2-3.5.7.8.

Gott sei uns gnädig und segne uns.
Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.
Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.

Das Land gab seinen Ertrag.
Es segne uns Gott, unser Gott.
Es segne uns Gott!
Alle Welt fürchte und ehre ihn.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 12,44-50.

In jener Zeit rief Jesus aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat,
und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.
Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.
Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten.
Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Letzten Tag.
Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll.
Und ich weiß, dass sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.