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Katholische Pfarrei Herz Jesu

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St. Adalbert-Kirche: Torstraße 168, 10115 Berlin

Freitag der 4. Osterwoche

Nach der unglaublichen Offenbarung seiner doppelten Identität als Messias und Gott verstärkt Jesus seine Behauptungen, indem er seine Jünger beruhigt: “Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich“. Er lädt sie ein, die Hoffnung und den Glauben, den sie an Gott hätten, auf seine Person zu gründen. Sie können dies ohne Furcht und ohne Zweifel tun, denn er ist EINS mit dem Vater, und deshalb sieht jeder, der ihn sieht, den Vater. Ebenso glaubt jeder, der an ihn glaubt, an den Vater. Es gibt etwas Grundlegendes, das Jesus lehrt: Man kann sich nicht auf den Vater verlassen, ohne dass der Sohn beteiligt ist, und umgekehrt. Natürlich ist an dem Pfingstereignis, das wir in einigen Wochen erleben werden, ein anderer Akteur, genauer gesagt eine andere Person, beteiligt: Der Heilige Geist. Wie können wir uns von solchen Worten nicht erschüttern lassen? Auch hier haben wir die gleiche Wahl, vor die die Jüngern gestellt wurden: Glauben oder nicht glauben; mit Jesus auf dem Weg weitergehen oder ihn verlassen, denn diese Worte sind unerträglich. Wir können in ihnen Unsinn oder Samenkörner des ewigen Lebens sehen. Wir können daran glauben, wir können daran festhalten, wenn wir glauben, dass er die Wahrheit ist, wie er verkündet hat. Möge der Glanz seines Wesens uns erleuchten, er, der das wahre Licht ist.
Lassen Sie uns beten: Herr Jesus, wir wollen glauben, dass alles, was durch das Wort über dich gesagt wird, die reine Wahrheit ist. Wir wollen glauben, dass deine Worte Geist und Leben sind und dass du vertrauenswürdig bist, weil du die Wahrheit bist. Amen!
P. Serge Armand KOUAMÉ

Apostelgeschichte 13,26-33.

In jenen Tagen, als Paulus nach Antiochia in Pisidien gekommen war, sagte er in der Synagoge: Brüder, ihr Söhne aus Abrahams Geschlecht und ihr Gottesfürchtigen! Uns wurde das Wort dieses Heils gesandt.
Denn die Einwohner von Jerusalem und ihre Führer haben Jesus nicht erkannt, aber sie haben die Worte der Propheten, die an jedem Sabbat vorgelesen werden, erfüllt und haben ihn verurteilt.
Obwohl sie nichts fanden, wofür er den Tod verdient hätte, forderten sie von Pilatus seine Hinrichtung.
Als sie alles vollbracht hatten, was in der Schrift über ihn gesagt ist, nahmen sie ihn vom Kreuzesholz und legten ihn ins Grab.
Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt,
und er ist viele Tage hindurch denen erschienen, die mit ihm zusammen von Galiläa nach Jerusalem hinaufgezogen waren und die jetzt vor dem Volk seine Zeugen sind.
So verkünden wir euch das Evangelium: Gott hat die Verheißung, die an die Väter ergangen ist,
an uns, ihren Kindern, erfüllt, indem er Jesus auferweckt hat, wie es schon im zweiten Psalm heißt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt.

Psalm 2,6-7.8-9.10-11.

«Ich selber habe meinen König eingesetzt
auf Zion, meinem heiligen Berg.»
Den Beschluss des Herrn will ich kundtun.
Er sprach zu mir: «Mein Sohn bist du.
Heute habe ich dich gezeugt.

Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe,
die Enden der Erde zum Eigentum.
Du wirst sie zerschlagen mit eiserner Keule,
wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.»

Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht,
lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!
Dient dem Herrn in Furcht,
und küsst ihm mit Beben die Füße.

Evangelium – Joh 14,1-6.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.