Katholische Pfarrei Herz Jesu
Fehrbelliner Str. 99
Hofeingang: Schönhauser Allee 182,
10119 Berlin Mitte / Prenzlauer Berg

St. Adalbert-Kirche: Torstraße 168, 10115 Berlin

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Fest der Hl. Katherina von Siena, Schutzpatronin Europas

“Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.” Das sagt Jesus nach dem Evangelium nach Matthäus (Heute der Tete für den Gedenktag des heiligen Katharina von Siena ). Diesen Satz steht auch auf Latein in der Apsis der Kirche Herz Jesu, vor der Gestalt Jesu mit offenen Armen.

Wir dürfen in dieser schwierigen Zeit mit dem, was uns belastet kommen. Jesus hat nie versprochen, das unser Leben leicht wird, das wir keine Last haben werden. Er selbst hat sein Kreuz getragen. Aber er hat versprochen, dass er mit uns alles tragen wird, dass er uns Kraft dazu schenken wird und dass wir letztendlich “Ruhe” bei ihm finden können. Die Ruhe die Jesus schenkt ist etwas Anderes als das was wir machmal unter dem Satz “Lass mich in Ruhe” verstehen. Es ist die Ruhe der Seele. Die tiefste Ruhe , wie auch das tiefe Wasser in einem See ganz ruhig sein kann, obwohl es an der Oberfläche viel Unruhe gibt.

Wir sind eingeladen ins Gespräch mit Jesus zu kommen, mit ihm über unsere Belastungen zu sprechen und uns von ihm berühren zu lassen. Er schenkt die Ruhe. Er schenkt den wahren Frieden, nicht umsonst trägt er den Titel “ Friedensfürst”.

Pater Christoph

Erster Johannesbrief 1,5-10.2,1-2.

Brüder! Das ist die Botschaft, die wir von Jesus Christus gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm.
Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

Psalm 103(102),1-4.8-9.13-14.17-18a.

Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Der Herr ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.
Denn er weiß, was wir für Gebilde sind;
er denkt daran: Wir sind nur Staub.

Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig
für alle, die ihn fürchten und ehren;
sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel;
alle, die seinen Bund bewahren.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 11,25-30.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.
Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.