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Katholische Pfarrei Herz Jesu
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Freitag der 4 Fastenwoche

Beim Laubhüttenfest fragte sich einige Leute in Jerusalem, ob der Hohe Rat wirklich erkannt hat, dass Jesus der Messias ist. Aber diese Frage findet sehr schnell ihre Antwort: “ Aber von dem hier wissen wir, woher er stammt; wenn jedoch der Messias kommt, weiß niemand, woher er stammt.”

Dieses Wissen, diese feste Vorstellung ist letztendlich ein Hindernis für sie, um Jesus anzunehmen.

Jesus greift auf dieses Wissen: “Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin” um aber dann von dem zu sprechen, der ihn gesandt hat, der Vater im Himmel: “ Ihn kennt ihn nur nicht, Ich kenne ihn,,,,”.

Unsere Erkenntnisse sind machmal ein Hindernis, um sich für das Reich Gottes zu öffnen. Wir glauben zu wissen was richtig ist. Es fehlt an Demut, die einen Weg erlaubt: ich habe meine Vorstellungen aber vielleicht ist die Wahrheit aber noch anders, un dich muss mich klein machen, um die Geheimnisse Gottes zu erforschen.

In dieser Fastenzeit und auch in dieser Zeit der Coronavirus, verlieren wir unsere Orientierung, alles ist anders. Es kann auch eine Chance sein, um zur wahren Erkenntnis zu gelangen, die Erkenntnis über uns selbst, über die Anderen, über Gott, wenn wir uns bewegen lassen, statt fest in unseren Einstellungen zu sitzen. Das bringt Leben.

Jesus kennt den Vater, weil er mit ihm verbunden ist. Die Liebe zu Gott dem Vater schenkt ihm die wahre Erkenntnis, das Kennen, das immer auch ein lebendige Beziehung sein soll.

P. Christophe Jakob

 

Buch der Weisheit 2,1a.12-22.

Die Frevler tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen:
Lasst uns dem Gerechten auflauern! Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung.
Er rühmt sich, die Erkenntnis Gottes zu besitzen, und nennt sich einen Knecht des Herrn.
Er ist unserer Gesinnung ein lebendiger Vorwurf, schon sein Anblick ist uns lästig;
denn er führt ein Leben, das dem der andern nicht gleicht, und seine Wege sind grundverschieden.
Als falsche Münze gelten wir ihm; von unseren Wegen hält er sich fern wie von Unrat. Das Ende der Gerechten preist er glücklich und prahlt, Gott sei sein Vater.
Wir wollen sehen, ob seine Worte wahr sind, und prüfen, wie es mit ihm ausgeht.
Ist der Gerechte wirklich Sohn Gottes, dann nimmt sich Gott seiner an und entreißt ihn der Hand seiner Gegner.
Roh und grausam wollen wir mit ihm verfahren, um seine Sanftmut kennenzulernen, seine Geduld zu erproben.
Zu einem ehrlosen Tod wollen wir ihn verurteilen; er behauptet ja, es werde ihm Hilfe gewährt.
So denken sie, aber sie irren sich; denn ihre Schlechtigkeit macht sie blind.
Sie verstehen von Gottes Geheimnissen nichts, sie hoffen nicht auf Lohn für die Frömmigkeit und erwarten keine Auszeichnung für untadelige Seelen.

Psalm 34(33),17-18.19-20.21.23.

Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen,
um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr;
er entreißt sie all ihren Ängsten.

Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen,
er hilft denen auf, die zerknirscht sind.
Der Gerechte muss viel leiden,
doch allem wird der Herr ihn entreißen.

Er behütet all seine Glieder,
nicht eines von ihnen wird zerbrochen.
Der Herr erlöst seine Knechte;
straflos bleibt, wer zu ihm sich flüchtet.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 7,1-2.10.25-30.

In jener Zeit zog Jesus in Galiläa umher; denn er wollte sich nicht in Judäa aufhalten, weil die Juden darauf aus waren, ihn zu töten.
Das Laubhüttenfest der Juden war nahe.
Als aber seine Brüder zum Fest hinaufgegangen waren, zog auch er hinauf, jedoch nicht öffentlich, sondern heimlich.
Da sagten einige Leute aus Jerusalem: Ist das nicht der, den sie töten wollen?
Und doch redet er in aller Öffentlichkeit, und man lässt ihn gewähren. Sollte der Hohe Rat wirklich erkannt haben, dass er der Messias ist?
Aber von dem hier wissen wir, woher er stammt; wenn jedoch der Messias kommt, weiß niemand, woher er stammt.
Während Jesus im Tempel lehrte, rief er: Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin; aber ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen, sondern er, der mich gesandt hat, bürgt für die Wahrheit. Ihr kennt ihn nur nicht.
Ich kenne ihn, weil ich von ihm komme und weil er mich gesandt hat.
Da wollten sie ihn festnehmen; aber keiner wagte ihn anzufassen, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.

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