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Katholische Pfarrei Herz Jesu
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Montag der 4. Fastenwoche

Liebe Schwestern und Brüder,

die zwei Lesungen sind für uns heute eine Einladung zum Glauben und zur Zuversicht.

Er verheißt durch den Propheten Jesaja, dass er alles neu machen will: “Seht, ich erschaffe einen neuen Himmel und einen neue Erde”. Dieser Spruch hat den Gläubigen immer wieder Hoffnung gegeben. Auch und besonders in Situationen die schwierig waren. Gott ist am Werk und kann auch aus den Engpässen unseres Lebens, aus den schweren Ereignissen etwas Gutes entstehen lassen. Die Corona-Krise ist sicher für uns alle eine grosse Belastung und für viele auch eine richtige Prüfung, bzw. etwas Dramatisches. Unsere Hoffnung besteht darin, dass Gott uns helfen kann, dass er stärkt und schützt aber auch, dass dadurch etwas Besseres für unsere Welt entsteht. etwa mehr Solidarität, mehr Einheit in den Familien, mehr Kreativität in den Beziehungen. Mehr Bewusstsein auf das was wirklich zählt. Vielleicht wird am Ende der Krise uns gelingen irgendwie anders und besser als vorher zu leben.

Im Evangelium fragt uns Jesus nach unseren Glauben. Glauben wir, dass er wirken kann?

Der königlicher Beamte hat sich auf das Wort Jesu verlassen: “geh, dein Sohn lebt!” . Er glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte, und machte sich auf dem Weg.

Das ist gewiss eine Einladung für uns Jesus Ernst zu nehmen. Und uns auf dem Weg zu machen. Nicht warten, dass alles schon klar ist, dass alle Probleme offensichtlich gelöst sind, aber Schritte tun, im Glauben dass etwas geschieht.

Der Beamter hat geglaubt und seine Bitte wurde erhört. Das Wunder passierter genau in der Zeit, als Jesus sagte : “Dein Sohn lebt”. Gott sagt was er tut und tut was er sagt.

Wir wollen auch, jede und jeder von uns in dieser besonderen Fastenzeit, in der wir auf vieles verzichten müssen, ohne das wir das geplant hatten, uns innerlich auf den Weg machen. Und glauben, dass etwas passieren wird, dass Gott uns berühren wird, dass er mit uns geht.

P. Chistophe Jakob

 

Buch Jesaja 65,17-21.

So spricht der Herr: Seht, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn.
Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel und aus seinen Einwohnern Freude.
Ich will über Jerusalem jubeln und mich freuen über mein Volk. Nie mehr hört man dort lautes Weinen und lautes Klagen.
Dort gibt es keinen Säugling mehr, der nur wenige Tage lebt, und keinen Greis, der nicht das volle Alter erreicht; wer als Hundertjähriger stirbt, gilt noch als jung, und wer nicht hundert Jahre alt wird, gilt als verflucht.
Sie werden Häuser bauen und selbst darin wohnen, sie werden Reben pflanzen und selbst ihre Früchte genießen.

Psalm 30(29),2.4.5-6ab.6cd.12a.13b.

Ich will dich rühmen, Herr,
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen
und lässt meine Feinde nicht über mich triumphieren.
Herr, du hast mich herausgeholt aus dem Reich des Todes,
aus der Schar der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.
 

Singt und spielt dem Herrn, ihr seine Frommen,
preist seinen heiligen Namen!
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch seine Güte ein Leben lang. 

Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,
Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 4,43-54.

In jener Zeit ging Jesus von Samaria nach Galiläa.
Er selbst hatte bestätigt: Ein Prophet wird in seiner eigenen Heimat nicht geehrt.
Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, weil sie alles gesehen hatten, was er in Jerusalem während des Festes getan hatte; denn auch sie waren zum Fest gekommen.
Jesus kam wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser in Wein verwandelt hatte. In Kafarnaum lebte ein königlicher Beamter; dessen Sohn war krank.
Als er hörte, dass Jesus von Judäa nach Galiläa gekommen war, suchte er ihn auf und bat ihn, herabzukommen und seinen Sohn zu heilen; denn er lag im Sterben.
Da sagte Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht.
Der Beamte bat ihn: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt.
Jesus erwiderte ihm: Geh, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte, und machte sich auf den Weg.
Noch während er unterwegs war, kamen ihm seine Diener entgegen und sagten: Dein Junge lebt.
Da fragte er sie genau nach der Stunde, in der die Besserung eingetreten war. Sie antworteten: Gestern in der siebten Stunde ist das Fieber von ihm gewichen.
Da erkannte der Vater, dass es genau zu der Stunde war, als Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er wurde gläubig mit seinem ganzen Haus.
So tat Jesus sein zweites Zeichen, und zwar nachdem er von Judäa nach Galiläa gekommen war.

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