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Katholische Pfarrei Herz Jesu
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Mittwoch der 3. Fastenwoche

Einige Dinge in unserem Leben müssen abgeschafft oder beibehalten werden, während andere noch zu vollenden sind. Unter den Dingen, die zu vollenden sind, zitiert Jesus das Gesetz. Es ist in jeder menschlichen Gemeinschaft unverzichtbar und bringt Stabilität in sie. Aber es ist immer noch verbesserungsfähig, denn die Situationen (allgemeine und besondere), die es regeln soll, sind in ständiger Bewegung. Wir sehen dies in diesem Kampf gegen das Coronavirus, mit den neuen Richtlinien, die praktisch alle zwei Tage erscheinen. Auch in unserem von Endlichkeit geprägten menschlichen Leben bleibt immer etwas vom Leid und wartet darauf, vollendet zu werden. Die Perfektion, nach der wir unbewusst streben, erweist sich als unzugänglicher Horizont. Und siehe da, Jesus stellt sich selbst als derjenige dar, der vollbringt, das heißt, der alle Dinge zu ihrer Erfüllung bringt. Er allein könne es tun, er, der der „Mittler“, der wahre Gott und der wahre Mensch ist, er, der die Verbindung zwischen dem vollkommenen himmlischen Vater und uns, der verwundeten Menschheit, herstellt. Und was ist, wenn er die Wahrheit sagt?

Beten wir: Jesus, ich möchte dich in dieser Fastenzeit so entdecken, wie du bist, dich mehr lieben und dir besser folgen. Amen!
P. Serge Armand CN

Deuteronomium 4,1.5-9

Mose sprach zum Volk: Israel, höre die Gesetze und Rechtsvorschriften, die ich euch zu halten lehre. Hört, und ihr werdet leben, ihr werdet in das Land, das der Herr, der Gott eurer Väter, euch gibt, hineinziehen und es in Besitz nehmen.
Hiermit lehre ich euch, wie es mir der Herr, mein Gott, aufgetragen hat, Gesetze und Rechtsvorschriften. Ihr sollt sie innerhalb des Landes halten, in das ihr hineinzieht, um es in Besitz zu nehmen.
Ihr sollt auf sie achten und sollt sie halten. Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker. Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennenlernen, müssen sie sagen: In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk.
Denn welche große Nation hätte Götter, die ihr so nah sind, wie Jahwe, unser Gott, uns nah ist, wo immer wir ihn anrufen?
Oder welche große Nation besäße Gesetze und Rechtsvorschriften, die so gerecht sind wie alles in dieser Weisung, die ich euch heute vorlege?
Jedoch, nimm dich in Acht, achte gut auf dich! Vergiss nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast. Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein!

Psalm 147,12-13.15-16.19-20.
Jerusalem, preise den Herrn,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

Er sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.
Er spendet Schnee wie Wolle,
streut den Reif aus wie Asche.

Er verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 5,17-19.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

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