Mail: pfarrbuero@herz-jesu-kirche.de, Tel: (030) 44 38 94 0, Fax: (030) 44 38 94 18
Katholische Pfarrei Herz Jesu
Fehrbelliner Str. 99
Hofeingang: Schönhauser Allee 182
10119 Berlin Mitte / Prenzlauer Berg

Sonntags Hl. Messe: 9:00 Uhr St. Adalbert-Kirche, 10:30 Uhr Herz-Jesu-Kirche

Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen“ Jesus in Matthäus 25,35

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Nachbarschaftszentrum Adalbert (2)
Video: Nachbarschaftstreff in St. Adalbert, in Dokumentation auf N24 „Friedman schaut hin, Fluchtziel Deutschland“, Oktober 2015 ab Minute 23:26

 

 

 

 

 

Es betrifft uns alle: Menschen „landen“ bei uns auf der Flucht vor Kriegen, Verfolgung, Massakern, Gewalt oder Armut, dies oftmals nach z.T. jahrelanger Odyssee mit der Hoffnung, Schutz, Sicherheit und Hilfe zu finden. Ob ihr Leid und mögliches Trauma gemildert wird, hängt neben dem Rechtsverfahren (Asyl, Duldung) und der staatlichen Versorgung entscheidend davon ab, wie WIR diese Menschen aufnehmen und willkommen heißen.

NEU – Hilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge 

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge müssen in Folge einer gesetzlichen Änderung seit September 2015 nach dem Jugendhilfegesetz betreut werden. In Folge dieser Gesetzesänderung werden die Jugendlichen in nur für sie vorgesehenen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht und sollen dort speziell betreut werden. Die Unterbringung erfolgt in Berlin in vielen Fällen in Hostels. Die Betreuungsintensität und -qualität sind je nach Einrichtung und Träger höchst unterschiedlich. In jedem Fall ist es für die sozialpädagogischen Betreuer in den einzelnen Einrichtungen eine große Hilfe, wenn das Freizeitangebot für die Jugendlichen ehrenamtlich unterstützt wird.

Um einen Beitrag für eine möglichst sinnvolle Freizeitgestaltung für Jugendliche in den umliegenden Hostels in Mitte und Prenzlauer Berg zu leisten, wollen wir vom Herz-Jesu-Helferkreis für Flüchtlinge in den Räumen der Gemeinde und anderenorts in Mitte Freizeitangebote anbieten.

Geplant sind zunächst gemeinsam Musik zu machen, Hausaufgabenbetreuung und Sprachtraining, Anti-Aggressionstraining, Rollenspiele und sportliche Aktivitäten. Für die Organisation dieser Angebote brauchen wir Unterstützung von weiteren Helferinnen und Helfern. Wer interessiert ist, kann sich – möglichst unter Angabe, für welche Angebote besonderes Interesse besteht – unter beigefügtem Link eintragen.

Wir werden in den nächsten Tagen Einrichtungen in Mitte und Prenzlauer Berg zusammentragen und zu den Trägern Kontakt aufnehmen und laden alle Interessierten am 26. Februar um 19 Uhr zu einem Treffen im Gemeinderaum von Herz Jesu ein, bei dem wir die einzelnen Aktivitäten genauer planen und Aufgaben verteilen wollen. Bitte anmelden, wenn Ihr schon in unserem Verteiler seid, oder das Kontaktformular mit entsprechendem Hinweis ausfüllen, wenn Ihr neu seid!

∏ Kontaktformular für ehrenamtliche Helfer*innen – hier klicken

Tragt Euch bitte in das Formular ein, wenn Ihr Euch bei „Freedomus – Hilfe für Flüchtlinge mitte in Berlin e. V.“ engagieren wollt.

Gebt dabei bitte Eure Sprachkenntnisse und mögliche Einsatzbereiche sowie Eure Kontaktdaten an. Ihr werdet dann gezielt von uns kontaktiert und zu einer Arbeitsgruppe oder einem Projekt eingeladen.

∏ Teilnehmerliste Begegnungsabende – hier klicken

Wenn ihr Euch aktiv an den Begegnungsabenden engagieren möchtet, könnt ihr Euch direkt in den Schichtplan eintragen. Der Bereich ist passwortgeschützt. Um das Passwort zu erhalten, nutzt bitte das Kontaktformular für ehrenamtliche Helfer*innen. Nach eurem Eintrag mailen wir euch das Passwort zu.

Was ist wichtig?

  • In Deutschland wird 2015 mit ca. 1 Million Asylanträgen gerechnet. Die Situation der neu angekommenen Flüchtlinge in Berlin ist sehr kritisch [Link zu Pressemitteilung von Caritas http://www.caritas-berlin.de/pressemitteilungen/zustaende-vor-dem-lageso-nicht-mehr-verantwortbar/705983/], die Kälte macht den vielen wartenden Menschen sehr zu schaffen, die Prozesse funktionieren nicht. Viele Menschen wollen helfen, eine Vermittlung dieser Hilfe klappt aber nur bedingt.
  • Auf dem Pfarrgebiet war Fokus unserer Arbeit seit Dezember 2014 die Erstaufnahmeeinrichtung der Caritas im Elisabethhaus von St. Hedwig Krankenhaus (Große Hamburger Straße) von ca. 100 Personen. Nach Ende deren Betriebserlaubnis hat nun eine Gemeinschaftsunterkunft in der Residenzstraße eröffnet, die 104 Personen als Zuhause dienen wird.
  • Die nächste Einrichtung im Pfarrgebiet ist das Haus in der Straßburger Straße (privater Träger PRISOD), was vom ehrenamtlichen „Unterstützer_innenkreis Erstaufnahme Straßburger Straße“ im Netzwerk „Pankow-hilft!“ begleitet wird.

Was machen wir?   Machen Sie mit!

  • Ehrenamtskoordination, Erstellung Willkommenspaket, Vermittlung Kitas und Schulen, Deutschunterricht, Fußball (mittwochs und samstags), Workshops zu Perspektivbildung, Wohnungs- und Jobvermittlung, Einladungen der Gemeinde, persönliche Kontakte und Beziehungen > „Schutzengel-Programm“

Was wir tun und planen – wofür wir Hilfe brauchen

Modell 1 – Ich habe ZEIT:

  • Deutschvermittlung (Unterricht und Tandem) immer mittwochs und donnerstags 14 bis 17 Uhr, Torstr. 168, St. Adalbert
  • Nachbarschaftstreff mit Flüchtlingen immer donnerstags von 17 bis 20 Uhr, Torstr. 168, St. Adalbert
  • Spaß am Rechner: Aktualisierung Willkommens Handbuch, Pflege der Willkommens App,
  • Wochenend-Besuche, spontane Spiele, Spaziergänge, etc.

Modell 2 – Ich habe KONTAKTE und kann vermitteln:

  • Wohnraum für Flüchtlinge – dringend gesucht! Hierfür bitte direkt Ulrike Meier kontaktieren (ulrike_meier@hotmail.com, Mobil: 0162 988 2764)
  • Sinnvolle Beschäftigungen, z.B. Gärtnern (stundenweise, halbtags)
  • Praktika o.ä. (Schneiderei, KFZ, Controlling, Bau, Frisör,…)

Modell 3 – Ich bin bereit zu SPENDEN:

  • Spendenkonto  FREEDOMUS e.V. – Hilfe für Flüchtlinge mitten in Berlin, Vorstand Ulrike Meier, IBAN DE95 3704 0044 0505 5769 00, Commerzbank Köln
  • Dringend benötigt werden internetfähige Laptops! Ansonsten werden derzeit keine Sachspenden benötigt.

Kontakt: Ulrike Meier, ulrike_meier@hotmail.com, Mobil: 0162 988 2764

Weitere Informationen unter:

www.facebook.com/freedomus.berlin,