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Katholische Pfarrei Herz Jesu
Fehrbelliner Str. 99
Hofeingang: Schönhauser Allee 182
10119 Berlin Mitte / Prenzlauer Berg

Sonntags Hl. Messe: 9:00 Uhr St. Adalbert-Kirche, 10:30 Uhr Herz-Jesu-Kirche
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Die Pfarrei Herz Jesu in Berlin Mitte und Prenzlauer Berg ist aus den Gemeinden Herz Jesu und St. Adalbert hervorgegangen. Zunächst wurden beide Gemeinden ab dem 1. Mai 2001 zu einem Pfarrverband zusammengeschlossen. Dann wurde mit Wirkung ab dem 1. Februar 2003 die Gemeinde St. Adalbert als selbständige Gemeinde aufgelöst und der Gemeinde Herz Jesu zugeordnet. Die St. Adalbert Kirche bleibt als Gottesdienststelle erhalten. Außerdem ist am 31. Oktober 2004 ein ökumenisches Zentrum der Gemeinschaft Chemin Neuf in der Kirche entstanden. Aktuell umfasst die gesamte Kirchengemeinde ca. 9100 Mitglieder, die in Mitte und Prenzlauer Berg wohnen.

Zur Geschichte

1889 wird von der Mutterpfarrei St. Hedwig im dicht besiedelten Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg eine Weißbiergastwirtschaft in der Fehrbelliner Straße für eine neue Gemeinde erworben, die 1892 mit dem Namen Herz Jesu gegründet wird. Die Errichtung des Bauensembles Hospiz Maria Hilf, Theresienschule, Pfarrhaus und Kirche auf drei zusammen liegenden Grundstücken zwischen der Fehrbelliner Straße und der Schönhauser Allee erfolgt in den Jahren 1896 bis 1898. In den Kriegsjahren (1939-1945) befindet sich das „Hilfswerk beim Bischöflichen Ordinariat Berlin“ in den Räumen der von den Nazis verbotenen Theresienschule. Dr. Margarete Sommer organisiert Hilfe für „nichtarische“ Christen, u.a. Verstecke unter der Kirche. Sofort nach Kriegsende beginnt die Theresienschule wieder mit dem Schulbetrieb. Unter dem Schutz der Alliierten besteht sie als einzige konfessionelle Schule mit staatlicher Anerkennung in der DDR. Bis zum Bau der Berliner Mauer büßt die Gemeinde die Hälfte ihrer Mitglieder von 1945 ein. Der aufgezwungenen gesellschaftlichen Enthaltsamkeit wird mit passivem Widerstand und konsequenter Haltung der Gemeinde geantwortet. Nach der politischen Wende erfährt die weiter stark ausgedünnte Pfarrei einen Strom des Zuzuges von Neuberlinern, welcher die Gemeinde auf das Dreifache ansteigen lässt. Seit 1994 wird die Gemeinde von der Gemeinschaft Chemin Neuf geleitet.

 

 Interessantes aus der Geschichte der Gemeinde:

Vortrag „Die Synagoge in der Kirche“ von Dr. Christine Goetz, Kunstbeauftragte des Erzbistums Berlin

Roms Batterien vor dem Schönhauser Tor (Matthias Kohl)

Unter dem Banner des heiligen Meinrad (Matthias Kohl)