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Katholische Pfarrei Herz Jesu
Herz-Jesu-Kirche: Fehrbelliner Str. 99, Hofeingang: Schönhauser Allee 182, 10119 Berlin Mitte / Prenzlauer Berg
St. Adalbert-Kirche: Torstraße 168, 10119 Berlin

Sonntags Hl. Messe:
09:00 Uhr St. Adalbert-Kirche,
10:30 Uhr Herz-Jesu-Kirche,
19:00 Uhr St. Adalbert-Kirche
Am Mittwoch, 19.09.18 fällt die 09.00-Uhr-Messe in St. Adalbert aus.

17 mal Zeit zu Zweit / Von Paaren für Paare

Aus dem Valentinstag etwas machen. Dieser Botschaft hatten sich 17 Paare verschworen, die sich am Abend des 13. Februar im Gemeindesaal eingefunden hatten. Sie investierten Zeit für einander, für sich als Paar. Eingeladen dazu hatte das Valentinsteam zum Tag vor dem eigentlichen Valentinstag, dem 14. , auf den in diesem Jahr Aschermittwoch fiel. Und das – ungeschriebene – Motto des Teams lautete: Von Paaren für Paare. So lagen Planung, Dekoration, Programm Abend und vor allem die Küche komplett in der Hand des Teams, das von Pater Christophe unterstützt wurde.

Gute Faktoren – die Kombination von überraschender Küche, perfektem Service, inhaltlichen Impulsen und genug Zeit für Gespräche miteinander – für den Abend.

Das Kochteam mit Claudia Rabenstein und Frank Siejak, verstärkt am Abend durch Clementina Disanto, Nikola und Stefan Langbein, hatte alle Register gezogen, eingekauft, schon vorgekocht, um ein perfektes Drei-Gänge-Menü anzubieten, das vollständig erwähnt sein soll: Auf die Vorspeise einer Birne mit Gorgonzola-Sauce, Granatapfel und einem Salatbouquet folgte ein Schweinbraten mit Paprikagemüse und mit Käse-überbackener Polenta sowie für Vegetarier Parmeggiano. Das Dessert: Zitronenkuchen mit heißen Himbeeren, Sahne und geraspelter Schokolade.

Keine Frage – den Paaren, die an mit Kerze, Blumenschmuck und weiteren Dekor geschmückten 17 Tischen saßen, gefielen Menü und Wein, mit denen das „Service-Team“ aus Christiane und Uwe Welp, Alinda und Jochen Boekhoff, Tino und Luise Kesselmann sowie Pater Christophe aufmerksam die Tische versorgte.

Anklang fand ebenso aber auch das „Programm“, das die Botschaften des Namensgebers, des heiligen Valentins, der 269 nach Christi als Märtyrer starb, auf die Gegenwart übertrug. Dieser hatte  als einer der frühen Bischöfe in der Stadt Terni, nördlich von Rom, gegen den Willen des römischen Kaisers Paare getraut, bezahlte dafür mit dem Tod und wurde fortan zum Schutzheiligen der Verliebten und Brautleute. Die Impulse von Markus und Natalie Weis stellten fünf Ideen in den Mittelpunkt, um die Verbindung der Paare untereinander zu stärken. Dazu gehörten Zeit zu zweit, der Dialog, die Versöhnung, der Glaube und die Kreativität der Paare.

Begrüßt und mit dem Segen verabschiedet wurden die Paare von Pater Christophe Jakob, der auch die Musik ausgewählt hatte. Durch den Abend moderierten Peter Klotzki und Sabine Beer, um die Technik kümmerte sich Andy Heer.

Der Gemeindesaal war nicht nur ein äußerlicher Festsaal, er war es auch innerlich, misst man dies an der positiven Resonanz der Gäste. Die Paare fühlten sich zu Zwischenapplaus hingezogen, sie vertieften sich in Gespräche miteinander und nach dem offiziellen Ende dann auch noch im größeren Kreis. Woran es lag? Gottes Wirken, der das liebevolle Engagement des Teams für andere Paare ausgelöst hatte und die Offenheit vieler auch junger und mit dem „Format“ unerfahrener Paare, sich auf diese Art des Valentinstages einzulassen.

Peter Klotzki