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Katholische Pfarrei Herz Jesu
Fehrbelliner Str. 99
Hofeingang: Schönhauser Allee 182
10119 Berlin Mitte / Prenzlauer Berg

Sonntags Hl. Messe: 9:00 Uhr St. Adalbert-Kirche, 10:30 Uhr Herz-Jesu-Kirche

Kaplan Pater Pierre de Curraize stellt sich vor!

Freude! Das ist was ich fühle, wenn ich an diese Zeit, die mich in der Pfarrei Herz Jesu erwartet, denke.

Ich bin Franzose, aber ich habe schon so viel von Berlin bekommen: Als ich in den Jahren 2000 bis 2002 an der TU Berlin studiert und meine Diplomarbeit im Bereich Verfahrenstechnik geschrieben habe, lernte ich auch das Erzbistum kennen. 2000/2001 war ich Mitglied des Gemeinderats der KSG St. Thomas Morus (Tiergarten), eine Erfahrung die, hoffe ich, eine gute Einführung für den Dienst hier in Herz Jesu war. Während dieser Zeit hat das Amt für Jugendseelsorge im Erzbistum eine Gruppe gegründet, um die Berufung zu reflektieren. Ich war dabei und das war wichtig. Die Priester dort haben von der Pfarrei Herz Jesu und der Gemienschaft Chemin Neuf gesprochen. Daraufhin bin ich zur „Fete pour Dieu“ am 21. Juni 2001 gegangen. Danach habe ich mich entschieden, in die Studenten-WG umzuziehen. So habe ich ein Semester in der Schönhauser Allee 182 gewohnt.

Nach dem Abschluss meines Studiums (Februar 2002) bin ich in die Gemeinschaft Chemin Neuf eingetreten. Ich habe zuerst zweieinhalb Jahre in der Abtei von Hautecombe für das Postulat und Novizitat verbracht. Dann studierte ich zwei Jahre Philosophie an der Fakultät der Jesuiten in Paris. Die Gemeinschaft Chemin Neuf wünscht häufig, während des Studiums eine pastorale Pause einzulegen. So habe ich mit einem Ehepaar die Gemeinschaft in Reims (Frankreich) gegründet. Dort war ich Vertreter einer studentischen Wohngemeinschaft und hatte einen großen Dienst in der Jugendseelsorge des Erzbistums. Nach dieser Zeit habe ich Theologie an der Abtei von „Les Dombes“ studiert. Dort war ich auch sehr mit der Ökumene beschäftigt (drei Jahre habe ich im Sekretariat für ökumenische Fragen der Gemeinschaft Chemin Neuf gearbeitet). 2009 habe ich mein ewiges Gelübde abgelegt. In Juni 2011 wurde ich zum Priester geweiht.

Nach der Priesterweihe bin ich nach Rom umgezogen, wo ich biblische Theologie an der Gregoriana (bei den Jesuiten) studiert habe. Während dieser Zeit erhielt ich zwei Stipendien, um in Israel zu studieren. So habe ich zwei Semester an der Hebrew Universität in Jerusalem verbracht. Nach dieser Zeit unterrichtete ich ein Semester (meistens innnerhalb der Gemeinschaft Chemin Neuf).

Im Mai dieses Jahres wurde ich von meinem Superior gefragt, ob ich einen Dienst in der Pfarrei Herz Jesu annehmen würde. Obwohl ich Vieles von der Sprache vergessen habe, sagte ich sofort „ja“. Der Herr hat dieser Pfarrei in meinem Leben eine große Bedeutung gegeben. Ich bin mir sicher, dass Er etwas vor hat; auf jeden Fall werden wir, wenn ich bei euch bin, miteinander Zuspruch empfangen durch euren und meinen Glauben (Römer 1,12).